Im Jahr 1912 wurde ein für die Royal Navy völlig neuer Kreuzertyp entwickelt, der für den Einsatz in der Flotte vorgesehen war. Nachdem die ersten Einheiten dieser Klasse in den Jahren 191415 als Arethusa-Klasse fertiggestellt worden waren, wurde das Konzept während der Kriegsjahre durch die C- und D-Klassen weiterentwickelt und gipfelte in der 1918 in Auftrag gegebenen E-Klasse, die die schnellsten und am schwersten mit Torpedos bewaffneten Kreuzer sein sollten, die jemals für die Marine gebaut wurden. Obwohl für den Einsatz in der Nordsee vorgesehen, wurden die überlebenden Schiffe in den Nachkriegsjahren weltweit eingesetzt und spielten auf allen Schauplätzen des Zweiten Weltkriegs eine bedeutende Rolle. Heute existiert noch eines von ihnen, die HMS Caroline, das letzte britische Schiff, das bei Jütland gekämpft hat. Es waren in der Tat tapfere Schiffe. Dieses neue Buch erläutert ihre Ursprünge und technische Entwicklung, ihre zahlreichen Umbauten sowie ihren Einsatz in Krieg und Frieden. Während des Ersten Weltkriegs befanden sie sich mitten in den Schlachten in der Nordsee, bevor die Cardiff die Ehre hatte, die Hochseeflotte in die Internierung zu führen. Auf den Einsatz gegen die Bolschewiken in der Ostsee folgte der Alltag der Friedensmarine und dann die schrittweise Ausmusterung, bevor aufziehende Kriegswolken die Verschrottung stoppten und den Umbau zu hochleistungsfähigen Flugabwehrschiffen einleiteten. In den ersten Jahren des Zweiten Weltkriegs befanden sie sich mitten im Kampfgeschehen, während die Coventry zum erfolgreichsten Flugabwehrschiff der Royal Navy avancierte; doch sie erlitten schreckliche Verluste, insbesondere im Mittelmeer. Der Frieden beendete drei Jahrzehnte Dienst, und alle Überlebenden wurden zwischen 1946 und 1948 verschrottet, mit Ausnahme der Caroline. Der Autor stützt sich sowohl auf Archivmaterial als auch auf veröffentlichte Quellen, und das Buch ist reich bebildert mit Fotografien und Zeichnungen, die alle wesentlichen Veränderungen im Aussehen und in der Bewaffnung der Schiffe während ihrer langen Laufbahn dokumentieren. Es bietet zudem eine einzigartige Dokumentation der Geschütze und Lafetten, mit denen die Schiffe im Laufe ihres Lebens ausgerüstet wurden.