Adolf Hitler gelangte 1933 mit einem populistischen Programm und dem Versprechen, die Nation zu Einheit, Stabilität und Wohlstand zurückzuführen, an die Macht. Kernpunkt war sein Versprechen, die Wehrmacht wiederherzustellen, die durch den Versailler Vertrag zu einer gut bewaffneten Polizeitruppe degradiert worden war. Zentral hierfür war die formelle Gründung der Wehrmacht im Jahr 1935. In dieser Studie zeichnet der Historiker Robert Forczyk die Entwicklung und die Operationen der Wehrmacht von der Ankündigung der Wiederbewaffnung 1935 bis zur Besetzung der Tschechoslowakei 1938 nach. Er untersucht die entscheidenden Entwicklungen und Ereignisse dieser Zeit, darunter den Aufbau der Panzertruppe sowie die konkurrierenden Prioritäten mit der Luftwaffe und der Kriegsmarine. Er untersucht, wie Hitler bestehende diplomatische Abkommen ignorierte oder mit Füßen trat, während er ein schnelles und massives Aufrüstungsprogramm in Deutschland einleitete, 1936 das Rheinland wiederbesetzte, 1938 erst Österreich und dann das Sudetenland gewaltsam in das Reich eingliederte und schließlich den Rest der Tschechoslowakei, Memel von Litauen und die Rückgabe von Danzig von Polen forderte, wodurch Europa an den Rand des Zweiten Weltkriegs geriet.