Das spätrömische Reich war eine Zeit bedeutender Veränderungen innerhalb des römischen Militärs und nicht zuletzt auch der Kleidung und Ausrüstung, welche die römischen Soldaten in dieser Zeit trugen. Während der mittleren Jahrzehnte des chaotischen 3. Jahrhunderts bestätigen Beweise die fortgesetzte Verwendung des alten Legionsadlers und des Zeichens der alten Kohorten. Die beiden Haupttrends in der spätrömischen Epoche waren die Einführung christlicher Standardsymbole (z. B. Chi-Rho durch Kaiser Konstantin den Großen) und die Verbreitung verschiedener Flaggentypen.
Dies hatte im späten 2. Jahrhundert mit der Einführung der "barbarischen" Drachenstandarte begonnen, dem windsackförmigen "Draco", der neben verschiedenen anderen Flaggen im griechischsprachigen Ostreich, dessen Einfluss stark zunahm, weiterhin verwendet wurde. In der Zwischenzeit nahm der Einsatz ausländischer Einheiten zu, so dass wir bis zum 5. Jahrhundert Hinweise auf die Verwendung hunnischer Symboliken bei den Feldzeichen römischer Generäle feststellen können. Die Kleidung der Feldzeichenträger entwickelte sich zu einer Art "persischen Stils", und verbreitete sich von Konstantinopel ausgehend weiter. Dieser Titel untersucht all diese Veränderungen in der Tiefe und zeichnet die Entwicklung verschiedener Militärbekleidungen und Designs sowie den zunehmenden und abnehmenden Einfluss verschiedener Kulturen und religiöser Erwägungen auf. Der Text wird durch speziell in Auftrag gegebene Illustrationen und künstlerische Rekonstruktionen der Feldzeichen und ihrer Träger unterstützt.
Gruppe
Bücher (ladenneu)
Autor
D'Amato, Raffaele/Negin, Andrej N.
Titel
Roman Standards & Standard-Bearers Band 2: AD 192-500
Details
Englischer Text, Paperback, sehr viele farbige Fotos, farbige Illustrationen auf Tafeln. 64 Seiten.