Im Verlauf des Krieges begannen die Alliierten und die Sowjetstreitkräfte, mit Kanonen, Bomben oder Raketen bewaffnete Bodenangriffsflugzeuge einzusetzen, um deutsche Panzerkolonnen aufzuhalten. Infolgedessen forderten die deutschen Feldkommandeure, dass ihre Einheiten mit wirksamen gepanzerten Flugabwehrwaffen ausgerüstet werden sollten. Der Panzerexperte Thomas Anderson erklärt, wie die Waffen zunächst auf leichten Lastwagen und dann, noch effektiver, auf dem Fahrgestell von leichten, mittleren oder schweren Halbkettenfahrzeugen montiert wurden, bevor der Auftrag für einen speziellen gepanzerten Flakpanzer erteilt wurde - den 2 cm Flakpanzer 38(t) auf dem Fahrgestell eines in Tschechien gebauten PzKpfw 38(t). Die Wirksamkeit dieses Typs führte zur Entwicklung von vier weiteren Fahrzeugen auf dem PzKpfw IV-Fahrgestell: FlakPz IV Wirbelwind, der 3,7 cm FlaK 43 L/50 Ostwind, der 3,7 cm FlaK 43 L/60 Möbelwagen und die 2 cm Vierlingsflak 38 L/55. In der Endphase des Krieges montierten deutsche Feldingenieure Flak-Waffen auch auf alle verfügbaren schweren Lkw- oder Halbkettenfahrzeug-Chassis. Auf der Grundlage von Nachberichten, Originaldokumenten aus Kriegszeiten und seltenen, bisher unveröffentlichten Fotos ist dies eine umfassende und vollständig illustrierte Studie über die deutsche Entwicklung von Flakpanzern während des Zweiten Weltkriegs.