Seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs hält sich das Gerücht, Adolf Hitler sei nach Argentinien geflohen und habe dort seinen Lebensabend verbracht. Zahlreiche Menschen glauben, den Diktator in Südamerika gesehen zu haben. Das FBI unternahm große Anstrengungen, Hitler in Argentinien ausfindig zu machen. Mehrere Bücher und Dokumentarfilme widmen sich der Thematik. Die Autorin Erika Rosenberg-Band wurde mit dem Thema "Hitler in Argentinien" seit ihrer Kindheit konfrontiert. Sie schildert eindrücklich ihre Erlebnisse und Gespräche, die mit diesem Mythos zusammenhängen, und die historischen Hintergründe zum Nationalsozialismus in Argentinien. Sie vertieft die historischen Belege, die für und gegen eine Flucht aus dem Führerbunker in Berlin um den 30. April 1945, die Fluchtroute per U-Boot und den Aufenthalt Hitlers in Argentinien sprechen. Erika Rosenberg-Band wurde 1951 in Buenos Aires, Argentinien, als Tochter deutscher Juden geboren. Ihre Eltern ihr Vater war Jurist, ihre Mutter Ärztin mussten 1936 Deutschland verlassen und flohen nach Paraguay, um sich wenig später in Argentinien niederzulassen. Berühmt wurde Erika Rosenberg-Band als renommierte Autorin durch die 1994 erschienene Biografie "In Schindlers Schatten. Emilie Schindler erzählt ihre Geschichte", in der Rosenberg-Band über das Leben von Oskar Schindlers Gemahlin berichtet, die sie 1990 kennengelernt hatte.
Gruppe
Bücher (ladenneu)
Autor
Rosenberg-Band, Erika
Titel
Mythos Hitler in Argentinien
Details
36 sw-Abb. 166 Seiten.
Zustand
Ladenneu
Michael Imhof Verlag GmbH & Co.KG Stettiner Str.25 36100 Petersberg Deutschland