Saburo Sakai war ein Jagdpilot der kaiserlich-japanischen Marineluftstreitkräfte, und errang während des 2. Weltkrieges insgesamt 64 Luftsiege. Er flog den legendären Jäger Mitsubishi A6M "Zero". Mit seinen 64 Abschüssen belegt Saburo Sakai den vierten Platz unter den Fliegerassen der kaiserlich-japanischen Marine. Als einziger dieser Top-Vier überlebte er den Krieg.
Dies ist ein einzigartiges Buch unter den Erinnerungen der Flieger des 2. Weltkriegs. Während die zahlreichen Berichte von Veteranen des europäischen Kriegsschauplatzes ein relativ ausgewogenes Bild der Ereignisse vermitteln, war der Pazifikkrieg im öffentlichen Bewusstsein ein heldenhafter Kampf der alliierten Streitkräfte gegen einen rücksichtslosen, barbarischen und namenlosen Feind. Dieses Bild, das im Laufe der Jahre in Literatur und Kriegsfilmen westlicher Staaten erhalten geblieben ist, ist bis heute feststellbar. Es besteht kein Zweifel, dass es eine kulturelle Kluft zwischen den Alliierten und Japan gab, das von Dezember 1941 bis August 1945 heftig darum kämpfte, das weite Gebiet des Pazifiks zu kontrollieren, was dazu führte, dass jede Seite von der Überlegenheit und natürlichen Feindseligkeit ihrer Rasse überzeugt war. Es ist richtig, dass der Krieg in diesem Teil der Welt auf äußerst brutale Weise geführt wurde. Nach dem Krieg hatten jedoch die Sieger das Privileg, das Bewusstsein nachfolgender Generationen zu formen, und die Besiegten konnten nur eingeschränkt widersprechen. "Samurai" ist die Stimme der anderen Seite - ein ungewöhnliches, ergreifend ehrliches, überraschend emotionales, entlarvendes Stereotyp, das einen Mann zeigt, der die Ehre eines Kriegers und die Hingabe an seine Heimat über alles stellt.