Im Herbst 1914 sah sich die französische Armee plötzlich mit einer neuen Form der Kriegsführung konfrontiert: dem Grabenkrieg. Um den Minenwerfern entgegenzuwirken und den in den Schützengräben verschanzten Feind zu treffen, musste eine neue Artillerie-Waffe mit Kurvenlauf entwickelt werden, die schwere, mit Sprengstoff gefüllte Geschosse abfeuern konnte. Die 1914 innerhalb weniger Wochen improvisierte Grabenartillerie zählte Anfang 1918 auf dem Höhepunkt ihrer Macht mehr als 3.000 Stück. Der Autor zeichnet hier die Entwicklung der Artillerie mit Kurvenfeuer vom 16. Jahrhundert bis zum Vorabend des Jahres 1914 nach und beschreibt detailliert das Aufkommen von Mörsern und Grabenwaffen während des Ersten Weltkriegs. Die Untersuchung der Geschosse und die Organisation der Crapouillots-Einheiten vervollständigen diese umfassende Studie über die französische Grabenartillerie. Dieses mit über 450 Fotografien und Dokumenten aus der Zeit illustrierte Buch ist eine Hommage an die Crapouillots, die oft als Artilleristen einer besonderen Art bezeichnet wurden, eine starke Persönlichkeit hatten und an vorderster Front die Leiden und schweren Verluste der Infanterie während des Ersten Weltkriegs teilten.
Gruppe
Bücher (ladenneu)
Autor
Francois, Guy
Titel
Les Crapouillots et les Engins de tranchée Français de la Grande Guerre
Details
Französischer Text, 450 Fotos und Dokumente, Großformat. 188 Seiten.
Zustand
Ladenneu
Histoire et Collections Avenue de la République 5 75011 Paris Frankreich