Eine Studie zur mittelalterlichen Innovationsgeschichte. Ein Band aus der Reihe "Veröffentlichungen des 1. Zentrums für Experimentelles Mittelalter, Vechta". Lange Zeit spielte das Wurfgeschütz in der Erforschung der mittelalterlichen Kriegsführung eine untergeordnete Rolle. Der Autor stellt in dem vorliegenden Werk nicht nur die technische Funktionsweise und Entwicklung des Wurfgeschützes dar, sondern ebenfalls die sozialgeschichtliche Bedeutung. Mit Hilfe zahlreicher, zum Großteil farbiger Abb. sind die Erläuterungen zudem anschaulich illustriert. Neben den rein technischen Fragen widmet sich der Autor dabei auch der Quellenkritik, der Überlieferungsgeschichte sowie der wichtigen Geschichte der Invention und Innovation.
Kaum einem anderen Kriegsgerät kommt im mittelalterlichen "Kampf um befestigte Plätze" eine derart entscheidende Rolle zu wie dem Wurfgeschütz. Mit dem Einsatz dieser "Wurfmaschinen" waren bei Belagerungen und Eroberungen unschätzbare Vorteile verbunden. So konnten damit innerhalb kurzer Zeit effektiv und gezielt Wehranlagen zerstört, die Verteidiger (oder im umgekehrten Fall die Belagerer) sowohl mit Seuchen und Krankheiten überzogen als auch durch Dauerbeschuss schnell und sicher demoralisiert werden.
Gruppe
Bücher (ladenneu)
Autor
Feuerle, M.
Titel
Blide - Mange - Trebuchet. Technik, Entwicklung und Wirkung des Wurfgeschützes im Mittelalter