Das größte Königreich, das aus den Eroberungen Alexanders des Großen hervorging, wurde von Seleukos I. Nikator (dem "Eroberer") gegründet. Seine Nachfolger bemühten sich, die Gebiete von Westkleinasien bis Arachosien im Osten zu verteidigen. Der syrische Kern verwandelte sich in ein neues Makedonien, das unzählige Veteranen beherbergte, deren Nachkommen die Phalangiten der nächsten Generation wurden. Babylonien steuerte Reichtum und Soldaten bei, Medien stellte die Kavallerie. Auf dem Höhepunkt der Macht des Königreichs wurde Antiochos III. Megas von den Römern aus Griechenland vertrieben und verlor in der Schlacht von Magnesia (190 v. Chr.) Kleinasien. Das Reich erholte sich und Antiochos IV. hätte beinahe Ägypten erobert, bevor er sich auf Geheiß der Römer zurückzog. Seine unverminderte Armee wurde in Daphne bei Antiochia am Orontes (166 v. Chr.) demonstrativ vorgeführt. Die Erzählungen über Schlüsselereignisse sind die Hauptquellen für systematische Untersuchungen der ausgeklügelten Kriegsmaschinerie der Seleukiden, ergänzt durch griechische und akkadische Inschriften, die von Garnisonen und angesiedelten Veteranen zeugen. Die Autoren greifen auf verschiedene Quellen und die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse zurück, um die Taktik, die Arbeitskraft und die Strategie der seleukidischen Kriegsführung zu erklären. Band 2 der Reihe "The Seleukid Perspective".
Gruppe
Bücher (ladenneu)
Autor
Coskun, Altay/Scolnic, Benjamin E. (Hrsg.)
Titel
The Seleukids at War. Recruitment, Composition, and Organization
Details
Englischer Text. Ca. 360 Seiten.
Zustand
Ladenneu
Franz Steiner Verlag GmbH Maybachstr. 8 70469 Stuttgart Deutschland