Im September 1944 wurde das Dritte Reich ständig von alliierten Bombern angegriffen und litt unter den Angriffen der Roten Armee im Osten. Das deutsche Oberkommando rang um Ideen, um die Auswirkungen der unaufhörlichen Bombardierungen zu verringern und sich so etwas Luft zu verschaffen, um ihre neue Waffe zu bauen und zu stärken: Düsenflugzeuge. Sie glaubten, dass diese neue Erfindung das Blatt im Krieg wenden könnte. Ende 1944 unterbreitete Oberst Hans-Joachim "Hajo" Herrmann einen Vorschlag. Sein Plan sah vor, dass 1.500 Kampfflugzeuge am 7. April 1945 einen massiven Angriff auf eine Bomberformation der Alliierten durchführen sollten, um ihnen so große Verluste zuzufügen, dass sie sich die Fortsetzung ihrer Bombardements zweimal überlegen würden. Der Angriff auf Bomber war keine neue Idee, aber die Angriffsmethode war neu. Die deutschen Piloten sollten ihre Flugzeuge in die Bomber fliegen und so viel Schaden anrichten, dass diese abstürzten. Im Gegensatz zu den japanischen Kamikaze-Piloten, die Sprengstoff an Bord hatten und bei dem Angriff starben, wurden die deutschen Piloten angewiesen, sich mit dem Fallschirm in Sicherheit zu bringen, um an einem anderen Tag weiterfliegen zu können. "Sonderkommando Elbe" ist die vollständige Geschichte der Einheit und ihrer Piloten.
Gruppe
Bücher (ladenneu)
Autor
Zapotoczny Jr., Walter S.
Titel
Sonderkommando Elbe
Details
Englischer Text, 41 sw-Abb. 224 Seiten.
Zustand
Ladenneu
Untertitel
The Luftwaffe’s Kamikaze Force
Fonthill Media Millview, Toadsmoor GL5 2TB Road, Stroud, Vereinigtes Königreich