Telefon: 0049 (0)30 315 700 0
- Sie sind hier:
- Nach Hersteller
- Editions Perrin
-
Bücher & Medien
- Neuheiten
- Angebote
- Bestseller
- Bücher
- Osprey
- Buchreihen
- Antiquarische Bücher
- Zeughaus Verlag
- Historische Romane
- Comics
- Musik, Filme
- Sonstiges
Die Befreiung Frankreichs lässt sich nicht auf die Landung in der Normandie und die Befreiung von Paris reduzieren. Weit entfernt von der Hauptfront dauerte der Krieg bis Mai 1945 in deutschen Stellungen entlang der französischen Küste, von der Gironde-Mündung bis nach Dünkirchen. Diese Stellungen, von den Alliierten als "Taschen" und von den Deutschen als "Festungen" bezeichnet, entstanden nicht zufällig. Sie waren Teil einer Strategie zur Blockade der Tiefseehäfen an der französischen, belgischen und niederländischen Küste, die im Januar 1944 vom Feind beschlossen wurde, um den Alliierten im Falle einer Landung auf dem Kontinent die logistische Basis zu entziehen. Als das deutsche Oberkommando am 17. August 1944 den Rückzug an die Reichsgrenzen befahl, verschanzten sich die Garnisonen in dreizehn Festungen von Toulon bis Dünkirchen. Diese Strategie scheiterte jedoch bereits Ende des Sommers 1944, als die Alliierten die Hafenkapazitäten von Antwerpen und Marseille eroberten. Einige Festungen wurden im Sommer 1944 angegriffen: Während Toulon und Marseille nur wenige Tage Widerstand leisteten, waren Cherbourg, Saint-Malo, Brest, Le Havre, Boulogne und Calais nur noch wenig nutzbare Trümmerfelder. Die verbleibenden "Taschen" (Royan und Médoc, La Rochelle, Saint-Nazaire, Lorient, Dünkirchen und die Kanalinseln) stellten keine größere Bedrohung für die Versorgungslinien der Alliierten dar. Daher stuften die "Befreier" sie als letzte Priorität ein und begnügten sich mit einer einfachen Bewachung. Im Gegensatz dazu nahm General de Gaulle diese Verteidigungsnester in seinen Plan auf und plante dort groß angelegte Operationen, die jedoch erst im April 1945 (Royan und Médoc) durchgeführt wurden. In diesem Zusammenhang verwandelte sich die Belagerung der Taschen, die größtenteils französischen Truppen der Forces françaises de l'Intérieur anvertraut war, in ein langes Warten, das von episodischen lokalen Kämpfen unterbrochen wurde. Weit entfernt von der Hauptfront wurden diese Taschen ab Herbst 1944 als "vergessene Fronten" bezeichnet, eine Bezeichnung, die bis heute Bestand hat, wenn auch nicht ohne Paradox: Ihre Erinnerung beruht auf diesem Gefühl des Vergessenseins. Eine beispielhafte historische Untersuchung über die letzten Feuer des Krieges im Westen.
- Gruppe
- Bücher (ladenneu)
- Autor
- Weiss, Stéphane
- Titel
- Les poches de l'Atlantique et de Dunkerque 1944-1945
- Details
- Französischer Text, Paperback. 432 Seiten.
- Zustand
- Ladenneu
Perrrin
92 avenue de France
75013 Paris
Frankreich
E-Mail: [email protected]
Webseite: www.editions-perrin.com
92 avenue de France
75013 Paris
Frankreich
E-Mail: [email protected]
Webseite: www.editions-perrin.com
Wir empfehlen Ihnen auch diese Artikel
Folgende Artikel könnten Sie auch interessieren
Schauen Sie sich doch auch unsere ähnlichen Artikel an.Copyright © 2026 Berliner Zinnfiguren & Preußisches Bücherkabinett
Berliner Zinnfiguren, Knesebeckstr. 88, 10623 Berlin
Telefon 0049 (30) 315 700 0
Berliner Zinnfiguren, Knesebeckstr. 88, 10623 Berlin
Telefon 0049 (30) 315 700 0