Feuerrohr ladend und schießend, Europa 14./15. Jh. Im Vergleich zur Armbrust waren Treffsicherheit, Durchschlagskraft und Zuverlässigkeit der ersten Feuerrohre anfangs zwar geringer, aber große Ziele wie ein feindlicher Gewalthaufen, anreitende Reiterei o.ä. waren durchaus zu treffen. Die Waffe hatte keinen Kolben, der Stab wurde über die Schulter gelegt oder unter den Arm geklemmt. So wurde die Waffe gerichtet und mit Hilfe einer ständig glimmenden Lunte, die mit der Hand an das Zündloch gebracht wurde, gelöst. Die Handhabung der Waffe ließ sich schnell erlernen und durch Übung verbessern, und der Schütze mit Feuerrohr konnte Deckungen noch besser ausnutzen als der Armbrustschütze. Regen, Wind und Lunten oder Pulver von schlechter Qualität waren natürlich Beeinträchtigungen. Mit zu den Schützen passendem Wehrmantel (Schilde) und Stützen.
Serienliste für 100/30/104 Nr. 100-1198 (7x) Schütze, Feuerrohr abschußbereit Nr. 100-1199 (7x) Schütze, Feuerrohr abschußbereit Nr. 100-1200 (7x) Schütze, Feuerrohr abschiessend Nr. 100-1031 (1x) Ritterhauptmann zu Fuss Nr. 100-1197 (6x) Stütze für grossen Wehrmantel (Schild) Nr. 100-1032 (1x) Trompeter, nicht spielend, Trompete geschultert Nr. 100-1033 (1x) Wimpelträger, Wimpel hochhaltend Nr. 100-1194 (2x) Wehrmantel (Schild), groß Nr. 100-1195 (2x) Wehrmantel (Schild), groß Nr. 100-1196 (2x) Wehrmantel (Schild), groß
Gruppe
Flache Figur(en)
Beschaffenheit
unbemalt
Größe/Maßstab
Größe 30 mm
Material
Zinnlegierung 55%Sn 39%Pb 6%Sb
Anzahl Teile
36
Epoche
Mittelalter
Zeit
14. Jh. - 15. Jh.
Nationalität/Ort
Europa
Zustand
Ladenneu
Kein Spielzeug! Nicht für Kinder unter 14 Jahren!
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