Als der erste leichte Bomber vom Typ Bristol Blenheim Mk.I im März 1937 bei der Royal Air Force in Wyton unter der Nr. 114 Squadron in Dienst gestellt wurde, ersetzte er nicht nur die Hawker Hind-Doppeldecker der Staffel, sondern wies auch in die Zukunft einer neuen, modernen Luftwaffe. Mit einer Geschwindigkeit von fast 100 Meilen pro Stunde war die Blenheim der fähigste leichte/mittlere Bomber der Welt zu dieser Zeit und sollte der Maßstab für alle künftigen Flugzeugkonstruktionen sein, auch für diejenigen, denen sie bald im Kampf begegnen musste. In den ersten Monaten des Zweiten Weltkriegs trugen die Besatzungen der Blenheim eine schwere Last bei Einsätzen gegen feindliche Ziele, sowohl von Stützpunkten in Großbritannien als auch in Frankreich als Teil der Advanced Air Striking Force und der British Expeditionary Force. Da die Blenheim relativ leicht bewaffnet war und das Gewicht des Flugzeugs durch ständige Ausrüstungserweiterungen zunahm, war sie den modernen Jägern der Luftwaffe nicht gewachsen, und trotz des heldenhaften Einsatzes zahlreicher alliierter Piloten erlitt die RAF in dieser Zeit erhebliche Verluste.
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