Fritz Witt wurde 1908 geboren, wuchs in einem krisengeschüttelten Deutschland auf und gehörte 1933 zu den ersten 117, die von Joseph Sepp Dietrich für die SS-Stabswache Berlin ausgewählt wurden, aus der sehr schnell die Leibstandarte SS Adolf Hitler hervorging. Nachdem er 1935 zum Leutnant und Kompaniechef befördert worden war, wurde er zur SS-Standarte Deutschland versetzt. Er absolvierte mehrere Lehrgänge beim Heer und wurde von erfahrenen Taktikern wie General Hube, Steiner oder Hausser ausgebildet oder diente unter ihnen. Während des Krieges gegen Polen 1939 erhielt er beide Eiserne Kreuze und wurde anschließend als sechster Offizier der Waffen-SS mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet, nachdem er sich 1940 mit seinem Bataillon in Holland und Frankreich gekämpft hatte. Dietrich holte ihn zu sich in seine Leibstandarte, und Witt nahm bald darauf an den Feldzügen in Griechenland und dann in der UdSSR von 1941 bis Mitte 1942 teil. Er erhält erneut das Deutsche Kreuz in Gold und kämpfte Anfang 1943 in Charkow an der Spitze des 1. Infanterieregiments Leibstandarte und erhält die Eichenblätter. Von der Führung geschätzt und von Dietrich protegiert, wurde er mit der Aufstellung einer Division aus 17-jährigen Hitlerjugendlichen beauftragt und wurde mit 35 Jahren nach Adolf Galland der zweitjüngste deutsche General. Im Juni 1944 fiel er im Kampf, nachdem er seine Jungen in einer Operation gegen die in der Normandie gelandeten Briten befehligt hatte. Die gesamte Karriere von Fritz Witt sowie die weniger bekannten Phasen bei der Leibstandarte und der Deutschland werden beleuchtet.
Gruppe
Bücher (ladenneu)
Autor
Mooney, Peter/Stiles, Martin
Titel
Fritz Witt
Details
Französischer Text, mehr als 500 Fotos, einige in Farbe, und Dokumente, Großformat. 320 Seiten.
Zustand
Ladenneu
Untertitel
De la "Leibstandarte" 1933 a la Panzerdivision "Hitlerjugend" 1944