Ein konzeptioneller Rahmen zum Verständnis der entscheidenden Rolle von Marineoperationen in Abschreckungsstrategien Ein künftiger Konflikt zwischen den Vereinigten Staaten und China würde sich über die Meere, Inseln und Halbinseln der indopazifischen Region erstrecken. Daher ist die Beherrschung der maritimen Abschreckung also der Aufbau und die Demonstration von Seemacht, um einen Angriff zu verhindern für den Frieden von entscheidender Bedeutung. Conventional Maritime Deterrence belebt und aktualisiert unser Verständnis davon, wie sich Abschreckung auf See von ihrem landgestützten Pendant unterscheidet. Adam Lockyer untersucht vier Arten von maritimen Abschreckungsstrategien: offensive Seekontrolle, defensive Seekontrolle, offensive Seeverweigerung und defensive Seeverweigerung. Diese Flottenoperationen veranschaulichen, auf welche Krisen eine Nation reagieren kann, wie sie zu reagieren beabsichtigt und wie hoch die Erfolgsaussichten dieser Bemühungen sind. Lockyer analysiert historische Fälle und wirft zudem einen genaueren Blick auf die US-Seestrategie aus der Zeit des späten Kalten Krieges im Pazifik. Er kommt letztlich zu dem Schluss, dass die Glaubwürdigkeit der konventionellen maritimen Abschreckung eher darauf beruht, was eine Seemacht zu tun scheint, als darauf, was sie tatsächlich tun kann. Dieses Buch bietet politischen Entscheidungsträgern, Marineoffizieren und Wissenschaftlern der internationalen Beziehungen Einblicke in die maritime Abschreckung sowohl für aktuelle als auch für zukünftige Konflikte.