Im Jahr 1879 befand sich Großbritannien auf dem Höhepunkt seiner Macht, als seine Streitkräfte in Südafrika unerwartet in das benachbarte Zululand einmarschierten. Der Zulu-König Cetshwayo leistete Widerstand und besiegte die Invasionsstreitkräfte rasch zunächst bei Isandlwana (ungeachtet der Verteidigung von Rorkes Drift), dann bei Ntombe und Hlobane. Erst bei Khambula errangen die Briten ihren ersten bedeutenden Sieg; dieser stärkte ihr Selbstvertrauen so weit, dass sie zu einer erneuten Invasion ansetzten, die die gegnerischen Heere bei Ulundi zur entscheidenden Schlacht des Krieges zusammenführte. Die Zulus wurden in einem erbitterten Kampf besiegt, doch die an Siege gewöhnte britische Öffentlichkeit und Presse interessierten sich weniger für die Schlacht selbst als für das weitere Schicksal Cetshwayos, der anschließend gefangen genommen wurde. Sein Königreich wurde in dreizehn zerstrittene Häuptlingstümer aufgeteilt und sein Vieh beschlagnahmt, wodurch die Wirtschaft des Zululandes zerstört wurde. 1882 wurde Cetshwayo nach England gebracht, um Königin Victoria zu treffen; diese forderte zwar seine Rückkehr ins Zululand, jedoch beschränkt auf ein einziges Häuptlingstum. Adrian Greaves schildert detailliert den Ulundi-Feldzug sowie die Schlacht selbst und lässt dabei Erkenntnisse einfließen, die auf seiner genauen Kenntnis des Geländes beruhen. Anschließend setzt er seine fesselnde Erzählung mit den Ereignissen um Cetshwayos Gefangennahme und Freilassung sowie dem darauffolgenden Zulu-Bürgerkrieg fort, in dem dieser erneut eine militärische Niederlage erlitt. Das tragische Ende bildet die Flucht des abgesetzten Königs unter britischen Schutz, wo er jedoch kurz darauf an einer Vergiftung starb. Er wurde an einem für seine Anhänger nur schwer zugänglichen Ort beigesetzt einer Stätte, die heute als Zulu-Heiligtum gilt.
Details
Englischer Text, 20 sw-Abb. 208 Seiten.
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