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Beschreibungvon The Herzegovinian Franciscan Province during and after the Second World War
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Das Massaker an den herzegowinischen Franziskanern war weder die Folge der angeblichen Rolle der Brüder bei der Organisation der Operation Bura, noch war es eine Folge ihrer angeblichen Beteiligung an den Kämpfen um Siroki Brijeg, noch war es die eigenwillige Reaktion einer Gruppe von NOVJ-Soldaten. Der Kommandeur der britischen Mission beim Oberkommando der NOVJ, Brigadier Fitzroy Maclean, sandte am 8. Februar 1945 aus Belgrad ein Kommuniqué (Nr. 164) an das Außenministerium, in dem er auf die Liquidierung der Franziskaner in Siroki Brijeg hinwies. Maclean erklärte in seinem Bericht, Josip Broz Tito habe "ihm kürzlich mitgeteilt, dass er aus militärischen Gründen und aus Gründen der inneren Sicherheit gezwungen sei, drastische Maßnahmen gegen diese Franziskaner zu ergreifen, obwohl er mehr denn je gegen jede Form der religiösen Verfolgung ist". Der Bericht von Fitzroy Maclean bestätigt direkt, dass Tito die Liquidierung der Mönche von Siroki Brijeg schon viel früher, nämlich im Herbst 1944, geplant hatte. Einen Monat nach diesen Ereignissen, d.h. am 12. März 1945, wurde Maclean auf Empfehlung von Marschall Josip Broz Tito für seine außerordentlichen Verdienste und seinen Mut im Kampf gegen den gemeinsamen Feind Jugoslawiens und Großbritanniens - das faschistische Deutschland - mit dem Partisanenstern 1. Klasse ausgezeichnet ausgezeichnet.
Die jugoslawische Geschichtsschreibung und die Medien haben nach 1945 die Realität neu konstruiert, indem sie die Franziskaner von Siroki Brijeg als eine monolithische Gruppe von Ustasa-Kollaborateuren dargestellt haben, was sie nicht waren. Die Fakten zeigen eindeutig, dass die Brüder von Siroki Brijeg nicht wegen angeblicher Unterstützung des Ustasa-Regimes liquidiert wurden. Für das kommunistische Regime waren die Franziskanermönche potenzielle Feinde, anglophil und Anhänger der westlichen Demokratie sowie loyal gegenüber der katholischen Kirche, die der eigentliche ideologische Feind des neuen kommunistischen Regimes war. Sie waren auch deshalb potenzielle Feinde, weil sie sich während des Zweiten Weltkriegs in keiner Weise kompromittiert haben. Sie kollaborierten mit den Gegnern des Ustasa-Regimes, retteten viele von ihnen aus der Gefahr und schützten sie während des gesamten Krieges, wobei sie sich an die Weisungen der katholischen Kirche hielten. Bei einigen der herzegowinischen Franziskaner, die sich im Frühjahr 1945 mit den bewaffneten Kräften der NDH-Regierung zurückzogen, kann man davon ausgehen, dass sie mit den NDH-Behörden kollaboriert hatten. Beide Gruppen von Franziskanern wurden von den Partisanen ohne jede Art von Gerichtsverfahren getötet. In der Folgezeit versuchten die Behörden, die Schuld der massakrierten Franziskaner im Nachhinein festzustellen und so ihre eigenen Kriegsverbrechen zu rechtfertigen.
Die jugoslawische Geschichtsschreibung und die Medien haben nach 1945 die Realität neu konstruiert, indem sie die Franziskaner von Siroki Brijeg als eine monolithische Gruppe von Ustasa-Kollaborateuren dargestellt haben, was sie nicht waren. Die Fakten zeigen eindeutig, dass die Brüder von Siroki Brijeg nicht wegen angeblicher Unterstützung des Ustasa-Regimes liquidiert wurden. Für das kommunistische Regime waren die Franziskanermönche potenzielle Feinde, anglophil und Anhänger der westlichen Demokratie sowie loyal gegenüber der katholischen Kirche, die der eigentliche ideologische Feind des neuen kommunistischen Regimes war. Sie waren auch deshalb potenzielle Feinde, weil sie sich während des Zweiten Weltkriegs in keiner Weise kompromittiert haben. Sie kollaborierten mit den Gegnern des Ustasa-Regimes, retteten viele von ihnen aus der Gefahr und schützten sie während des gesamten Krieges, wobei sie sich an die Weisungen der katholischen Kirche hielten. Bei einigen der herzegowinischen Franziskaner, die sich im Frühjahr 1945 mit den bewaffneten Kräften der NDH-Regierung zurückzogen, kann man davon ausgehen, dass sie mit den NDH-Behörden kollaboriert hatten. Beide Gruppen von Franziskanern wurden von den Partisanen ohne jede Art von Gerichtsverfahren getötet. In der Folgezeit versuchten die Behörden, die Schuld der massakrierten Franziskaner im Nachhinein festzustellen und so ihre eigenen Kriegsverbrechen zu rechtfertigen.
- Gruppe
- Bücher (ladenneu)
- Autor
- Mandic, Hrvoje
- Titel
- The Herzegovinian Franciscan Province during and after the Second World War
- Details
- Englischer Text, Paperback, 65 sw-Fotos, Großformat. 320 Seiten.
- Zustand
- Ladenneu
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Uskopska 9
10010 Zagreb-Hrvatska
Kroatien
E-Mail: [email protected]
Webseite: www.despot-infinitus.com
Verantwortliche Person
Berliner Zinnfiguren
Knesebeckstr. 88
10623 Berlin
Deutschland
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